Haßberge (Kreis)
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Gespräch mit Pressechef des WEISSEN RING

Der Pressechef des WEISSEN RINGS, Karsten Krogmann, war am 17. Februar 2022 anlässlich einer Recherche zum Opferentschädigungsgesetz (OEG) bei der Außenstelle Haßberge zu Gast.

Vom Bundesvorstand und Bundesvorsitzenden Jörg Ziercke wurde beschlossen, das Thema OEG und die Probleme die für Opfer im Zusammenhang mit dem OEG entstehen, mehr in die Öffentlichkeit zu bringen. Außenstellenleiter und stellvertretender Landesvorsitzender Bayern-Nord, Helmut Will, hieß den Besuch aus Mainz willkommen und auch Monica Gomes mit ihrem Lebenspartner Wolfgang Hüßner.

Monica Gomes wurde in ihrer Kindheit und Jugendzeit Opfer von ritueller Gewalt. Sie kämpft mit Hilfe der Außenstelle Haßberge des WEISSEN RINGS seit gut zwei Jahren um Anerkennung durch das OEG und musste hier schon einige Rückschläge einstecken. Karsten Krogmann informierte sich eingehend über die bisherigen Schritte, die Frau Gomes unternommen hat, um vom OEG als Opfer anerkannt zu werden. Frau Gomes und ihr Lebenspartner Wolfgang Hüßner trugen alles in schonungsloser Offenheit vor und bedankten sich ob der Unterstützung durch den WEISSEN RING, besonders bei Barbara und Jürgen Hertrampf, Mitarbeiter in der Außenstelle Haßberge und Außenstellenleiter Helmut Will.

Karsten Krogmann freute sich über die Offenheit, die ihm von Frau Gomes entgegen gebracht wurde und erläuterte, dass das Thema OEG vom WEISSEN RING umfassend erörtert und breitgefächert in den Medien publiziert werden soll. Monica Gomes erklärte, dass ihr Name in diesem Zusammenhang jederzeit offen verwendet werden könne.

Das Treffen fand in Räumen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Ebern statt.

 

Text: Helmut Will

Das Foto zeigt von links: Außenstellenleiter Helmut Will, Pressechef Karsten Krogmann, Wolfgang Hüßner, Monica Gomes mit ihrem Assistenz Hund „Kimmi“, der auch mit Hilfe des WEISSEN RINGS angeschafft werden konnte. 
Foto: Helmut Will